Darstellung der Aufgaben des Berufsverbandes Deutscher Rheumatologen

Der Berufsverband Deutscher Rheumatologen vertritt die beruflichen Interessen der internistischen, orthopädischen und pädiatrischen Rheumatologen im stationären und ambulanten Bereich.

Der Berufsverband versteht sich als zuständig in allen berufspolitischen rheumatologischen Fragestellungen gegenüber der Öffentlichkeit und der Ärzteschaft und damit entsprechender Ansprechpartner anderer Verbände und Gesellschaften, von Institutionen und der Politik im In- und Ausland, insbesondere im Bereich der Europäischen Gemeinschaft.

Er vertritt hierbei die Interessen der Rheumatologen bezüglich der Arznei- und Hilfsmittelversorgung, und Vergütungsstruktur und Vergütungshöhe gegenüber der ärztlichen Selbstverwaltung, den Krankenkassen und den Ärztekammern.

Der Berufsverband ist zuständig in allen Fragen zur Weiterbildung in der Rheumatologie und ist gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie diesbezüglicher Ansprechpartner der Bundesärztekammer. Diese regelt die Weiterbildung in Abstimmung und Kooperation mit den Berufsverbänden und den wissenschaftlichen Gesellschaften.

Eine zentrale Aufgabe sieht der Berufsverband in der Weiterentwicklung und Verbesserung der Versorgung der Rheumakranken in Deutschland. Die Verbesserung der Versorgung setzt voraus, dass der wissenschaftliche Fortschritt in der Versorgung von den Rheumatologen umgesetzt werden kann.

In diesem Sinne setzt sich der Berufsverband für den Erhalt und die Etablierung von Strukturen in der Weiterbildung, in der Fortbildung und in der Versorgung ein, die dem Ziel einer nachhaltigen Verbesserung der Versorgung dienen und das Fachgebiet Rheumatologie sowohl für die tätigen Rheumatogen als auch für den Nachwuchs attraktiv erhalten bzw. machen.
Dem Ziel einer Verbesserung der Versorgung dient ebenso die Förderung einer strukturierten Kooperation mit anderen Fachgruppen, insbesondere den Hausärzten mit definierten und konsentierten Schnittstellen, sowie die Zusammenarbeit und der Informationsaustausch mit den verschiedenen Selbsthilfeorganisationen, insbesondere der Deutschen Rheumaliga.

Dr. Edmund Edelmann